Fonds Sexueller Missbrauch

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02.06.2015

Weitere Institutionen übernehmen Verantwortung

Der Deutsche Olympische Sportbund, die Caritas, das Deutsche Rote Kreuz und die Freie und Hansestadt Hamburg als erstes Land haben Vereinbarungen mit dem Bundesfamilienministerium zur Beteiligung am Ergänzenden Hilfesystem für Betroffene sexuellen Missbrauchs im institutionellen Bereich (EHS) geschlossen. Vorausgegangen sind intensive Gespräche zwischen den jeweiligen Institutionen, dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), Vertreter/innen der Betroffenen sowie dem Unabhängigen Beauftragten für Fragen des Sexuellen Kindesmissbrauchs.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) übernimmt gesamtgesellschaftliche Verantwortung für den Bereich des Sports und wird sich mit einem Budget von 100.000 Euro beteiligen. Auch die Caritas als zweite kirchliche Wohlfahrtsorganisation sowie das Deutsche Rote Kreuz (DRK) haben in den letzten Wochen entsprechende Vereinbarungen geschlossen. Mit der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche Deutschlands, der Diakonie sowie der Deutschen Ordensobernkonferenz bestehen bereits vergleichbare Vereinbarungen.

Als erstes Bundesland geht die Freie und Hansestadt Hamburg mit gutem Beispiel voran.

Die ausführliche Pressemitteilung der Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig vom 02.06.2015 lesen Sie hier.

Kontakt

Wenn Sie Fragen zum Thema sexueller Missbrauch haben, allgemeine Auskünfte zur Antragstellung beim Ergänzenden Hilfesystem wünschen oder Informationen zu Beratungsangeboten und Hilfe bei der Suche nach einer geeigneten Psychotherapeutin bzw. einem geeigneten Psychotherapeuten benötigen, wählen Sie bitte die kostenlose Telefonnummer
0800 400 10 50.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von N.I.N.A. e.V. - Nationale Infoline, Netzwerk und Anlaufstelle zu sexueller Gewalt an Mädchen und Jungen - sind erfahrene Fachleute aus den Bereichen Psychologie und Sozialpädagogik.

  • 0800 400 10 50

Sprechzeiten

Mo: 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Di: 15.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Mi: 09.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Do: 15.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Fr: 09.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Jedoch nicht an Feiertagen und am 24. und 31. Dezember

 

Wenn Sie konkrete Fragen zu Ihrem Antrag haben, wählen Sie bitte die Telefonnummer 030 18555-1988.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle Fonds Sexueller Missbrauch beraten Sie gerne.

  • 030 18555-1988

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