Fonds Sexueller Missbrauch

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Wird ein Strafverfahren eingeleitet bzw. der Täter-/Täterinnenname erfragt, wenn ich den Antrag stelle?

Die Täterin oder der Täter wird von Seiten der Geschäftsstelle nicht über die Antragstellung informiert. Die Namensnennung der Täterin oder des Täters ist für die Antragstellung nicht erforderlich und wird anderen Personen oder Strafverfolgungsbehörden nicht mitgeteilt. Das Personal der Geschäftsstelle erstattet keine Strafanzeige.

Etwas anderes kann bei den Institutionen gelten, die dem Ergänzenden Hilfesystem beigetreten sind. Diese benötigen gegebenenfalls bei der Antragsprüfung Namen von Täterinnen oder Tätern. Aus datenschutzrechtlichen Gründen erfasst die Geschäftsstelle diese im Antrag nicht und leitet diese somit auch nicht an Institutionen weiter. Die Institution kann diese nur direkt bei den antragsstellenden Personen erfragen. Sobald der Institution der Name der Täterin oder des Täters bekannt ist, besteht die Möglichkeit, dass die benannte Person durch die Institution informiert beziehungsweise angehört wird. Es könnte sein, dass von Seiten der Institution gegebenenfalls Strafanzeige erstattet wird. Dadurch kann die Täterin beziehungsweise der Täter Kenntnis von der Antragstellung erlangen. Dies könnte dazu führen, dass sie beziehungsweise er eventuell selbst eine Strafanzeige wegen Verleumdung oder ähnliches gegen die Antragstellerin beziehungsweise den Antragsteller erstattet. In diesem Zusammenhang besteht die Möglichkeit, dass Ermittlungsverfahren gegen die Täterin oder den Täter und gegen die Antragstellerin beziehungsweise den Antragsteller auf Initiative der Täterin beziehungsweise des Täters eingeleitet werden.

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Kontakt

Wenn Sie

  • Fragen zum Thema sexueller Missbrauch haben,
  • allgemeine Auskünfte zur Antragstellung beim Ergänzenden Hilfesystem wünschen,
  • Informationen zu Beratungsangeboten benötigen oder
  • eine Rückmeldung zu Ihren Erfahrungen mit der Antragsstellung beim Ergänzenden Hilfesystem geben möchten,

wählen Sie bitte die kostenlose Telefonnummer 0800 400 10 50.

Die Beraterinnen und Berater von Hilfetelefon Sexueller Missbrauch  (www.beauftragter-missbrauch.de/hilfe/hilfetelefon) sind erfahrene Fachleute aus den Bereichen Psychologie und Pädagogik und verfügen über jahrelange Erfahrung in der Unterstützung von Menschen mit sexuellen Gewalterfahrungen.

  • 0800 400 10 50

Sprechzeiten

Montags: 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Dienstags: 15.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Mittwochs: 09.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Donnerstags: 15.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Freitags: 9:00 Uhr - 14:00 Uhr

 

Außerdem können Sie sich auch bei der Anlaufstelle für Betroffene von organisierter sexualisierter und ritueller Gewalt berta (www.nina-info.de/berta)  beraten lassen. Ihr Anruf ist auch hier kostenlos und anonym. Die Telefonnummer ist die 0800 305 07 50

 

Wenn Sie konkrete Fragen zu Ihrem Antrag haben, wählen Sie bitte die Telefonnummer 030 18555-1988.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle Fonds Sexueller Missbrauch beraten Sie gerne.

  • 030 18555-1988

Sprechzeiten

Di: 09.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Mi: 09.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Do: 09.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Jedoch nicht an Feiertagen und am 24. und 31. Dezember