Quelle:  http://fonds-missbrauch.de/?25

Weitere Institutionen übernehmen Verantwortung

Der Deutsche Olympische Sportbund, die Caritas, das Deutsche Rote Kreuz und die Freie und Hansestadt Hamburg als erstes Land haben Vereinbarungen mit dem Bundesfamilienministerium zur Beteiligung am Ergänzenden Hilfesystem für Betroffene sexuellen Missbrauchs im institutionellen Bereich (EHS) geschlossen. Vorausgegangen sind intensive Gespräche zwischen den jeweiligen Institutionen, dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), Vertreter/innen der Betroffenen sowie dem Unabhängigen Beauftragten für Fragen des Sexuellen Kindesmissbrauchs.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) übernimmt gesamtgesellschaftliche Verantwortung für den Bereich des Sports und wird sich mit einem Budget von 100.000 Euro beteiligen. Auch die Caritas als zweite kirchliche Wohlfahrtsorganisation sowie das Deutsche Rote Kreuz (DRK) haben in den letzten Wochen entsprechende Vereinbarungen geschlossen. Mit der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche Deutschlands, der Diakonie sowie der Deutschen Ordensobernkonferenz bestehen bereits vergleichbare Vereinbarungen.

Als erstes Bundesland geht die Freie und Hansestadt Hamburg mit gutem Beispiel voran.

Die ausführliche Pressemitteilung der Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig vom 02.06.2015 lesen Sie hier.

© Fonds Sexueller Missbrauch