Fonds Sexueller Missbrauch

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Veröffentlichung der neuen Antragsformulare

Ab sofort gibt es zwei unterschiedliche vollständig überarbeitete Antragsformulare. Bei der Erstellung wurden die Anregungen von Betroffenen, Expertinnen und Experten sowie die der  Geschäftsstelle Fonds Sexueller Missbrauch aufgenommen und umgesetzt.


Betroffene, die im familiären Umfeld sexuell missbraucht wurden, nutzen für die Antragstellung den Antrag auf Hilfeleistungen aus dem Fonds Sexueller Missbrauch im familiären Bereich. Betroffene, die sexuellen Missbrauch im institutionellen Umfeld erlitten haben, nutzen für die Antragstellung den Antrag auf Hilfeleistungen aus dem Ergänzenden Hilfesystem für den institutionellen Bereich. Personen, die von sexuellem Missbrauch im familiären Umfeld und in einer Institution betroffen sind, können sich aussuchen, welches der beiden Antragsformulare sie für die Antragstellung nutzen möchten. Um ihre Mehrfachbetroffenheit im Antrag darzulegen, können sie die Freifelder (u. a. „Raum für weitere Erklärungen“) nutzen.


Mit den neuen Antragsformularen sollen die Antragstellerinnen und Antragsteller eindeutig und transparent über die Hilfeleistungen und das Antragsverfahren informiert werden. Bei den bewilligungsfähigen Leistungen wird genau aufgeführt, welche Unterlagen dem Antrag beigefügt werden sollten. Aus den Antragsformularen geht auch klar hervor, welche Hilfeleistungen nicht gewährt werden können (u. a. Entschädigungszahlungen, reine Geldleistungen, Anwalts- und Gerichtskosten sowie bereits abgeschlossene Leistungen).


Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Antragstellerinnen und Antragsteller umfangreich zu informieren und sie dabei zu unterstützen, alle erforderlichen Unterlagen einzureichen. Zeitintensive und für Antragstellende belastende Nachfragen zu der Art der Betroffenheit und den gewünschten Leistungen sollen reduziert werden. Auch der Ablehnung von Leistungen, die nie aus dem Ergänzenden Hilfesystem gewährt werden können, soll vorgegriffen werden. Somit soll auch die Bearbeitungsdauer der Anträge insgesamt reduziert werden.

Kontakt

Wenn Sie

  • Fragen zum Thema sexueller Missbrauch haben,
  • allgemeine Auskünfte zur Antragstellung beim Ergänzenden Hilfesystem wünschen,
  • Informationen zu Beratungsangeboten benötigen oder
  • eine Rückmeldung zu Ihren Erfahrungen mit der Antragsstellung beim Ergänzenden Hilfesystem geben möchten,

wählen Sie bitte die kostenlose Telefonnummer 0800 400 10 50.

Die Beraterinnen und Berater von N.I.N.A. e.V. (www.nina-info.de) sind erfahrene Fachleute aus den Bereichen Psychologie und Pädagogik und verfügen über jahrelange Erfahrung in der Unterstützung von Menschen mit sexuellen Gewalterfahrungen.

  • 0800 400 10 50

Sprechzeiten

Montags: 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Dienstags: 15.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Mittwochs: 09.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Donnerstags: 15.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Freitags: 9:00 Uhr - 14:00 Uhr

 

Wenn Sie konkrete Fragen zu Ihrem Antrag haben, wählen Sie bitte die Telefonnummer 030 18555-1988.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle Fonds Sexueller Missbrauch beraten Sie gerne.

  • 030 18555-1988

Sprechzeiten

Di: 09.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Mi: 09.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Do: 09.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Jedoch nicht an Feiertagen und am 24. und 31. Dezember