Fonds Sexueller Missbrauch

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Missbrauchsopfer besser und schneller unterstützen

Betroffene sexuellen Missbrauchs sollen auch künftig schnelle Unterstützung erhalten. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey hat sich dazu ein Bild über die Arbeit in der Geschäftsstelle des Fonds Sexueller Missbrauch gemacht.

Betroffene, die als Kinder und Jugendliche Opfer sexuellen Missbrauchs im familiären Bereich wurden, sollen auch in Zukunft niedrigschwellige, passgenaue und zeitnahe Hilfen aus dem Fonds Sexueller Missbrauch (FSM) erhalten können. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey hat deshalb am 1. Oktober die Geschäftsstelle des FSM besucht, um sich über die Antragsbearbeitung zu informieren und sich mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Geschäftsstelle über Verbesserungsmöglichkeiten bei der Bearbeitung sowie über die Zukunft des Hilfesystems auszutauschen.

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey:

"Die Kolleginnen und Kollegen der Geschäftsstelle des Fonds Sexueller Missbrauchs leisten eine sehr wichtige Arbeit. Ich habe mir vor Ort ein Bild über die Arbeit gemacht und gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen beraten, wie wir die Verfahren verbessern und das Personal so unterstützen können, dass die Antragsbearbeitung schneller wird. Es ist wichtig, dass sich die Betroffenen darauf verlassen können, schnelle Unterstützung zu bekommen."

Fonds Sexueller Missbrauch

Der Fonds Sexueller Missbrauch leistet als Teil des Ergänzenden Hilfesystems (EHS) seit 2013 ergänzende Hilfen für Betroffene, die als Kinder oder Jugendliche im familiären Umfeld sexuellen Missbrauch erfahren haben und bis heute unter Folgeschäden leiden. Betroffene können Sachleistungen zur Abmilderung dieser Folgeschäden im Wert von bis zu 10.000 Euro erhalten. Weitere Informationen über den FSM und über das Ergänzende Hilfesystem sowie über die Antragstellung erhalten Sie auf der Internetseite des FSM. Dort stehen auch Antragsformulare zum Download bereit.

Kontakt

Wenn Sie

  • Fragen zum Thema sexueller Missbrauch haben,
  • allgemeine Auskünfte zur Antragstellung beim Ergänzenden Hilfesystem wünschen,
  • Informationen zu Beratungsangeboten benötigen oder
  • eine Rückmeldung zu Ihren Erfahrungen mit der Antragsstellung beim Ergänzenden Hilfesystem geben möchten,

wählen Sie bitte die kostenlose Telefonnummer 0800 400 10 50.

Die Beraterinnen und Berater von N.I.N.A. e.V. (www.nina-info.de) sind erfahrene Fachleute aus den Bereichen Psychologie und Pädagogik und verfügen über jahrelange Erfahrung in der Unterstützung von Menschen mit sexuellen Gewalterfahrungen.

  • 0800 400 10 50

Sprechzeiten

Montags: 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Dienstags: 15.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Mittwochs: 09.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Donnerstags: 15.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Freitags: 9:00 Uhr - 14:00 Uhr

 

Wenn Sie konkrete Fragen zu Ihrem Antrag haben, wählen Sie bitte die Telefonnummer 030 18555-1988.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle Fonds Sexueller Missbrauch beraten Sie gerne.

  • 030 18555-1988

Sprechzeiten

Di: 09.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Mi: 09.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Do: 09.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Jedoch nicht an Feiertagen und am 24. und 31. Dezember