Fonds Sexueller Missbrauch

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Aktuelle Meldung zur Einführung eines neuen Bearbeitungsprozesses

Das BMFSFJ übernimmt weiterhin seine Verantwortung gegenüber den Betroffenen sexuellen Missbrauchs und wird den Fonds Sexueller Missbrauch (FSM) dauerhaft verstetigen. Betroffene sexueller Gewalt sollen weiterhin nicht nur niedrigschwellige und bedarfsgerechte sondern auch zukünftig zeitnahe Hilfen erhalten. Seit Bestehen des Fonds Sexueller Missbrauch im familiären Bereich sind die Bearbeitungszeiten für Anträge leider stetig gestiegen. Wir haben nach wie vor sehr viele Anträge, die eingegangen sind, als alle dachten, der FSM würde aufgelöst. Damit ist das System an seine Grenzen gestoßen. Um Betroffenen künftig schneller die benötigten Hilfeleistungen gewähren zu können, wurde das System der Antragsbearbeitung auf den Prüfstand gestellt. Sowohl für die Vielzahl bereits vorliegender

Anträge als auch für die tagtäglich neu eingehenden Anträge soll eine schnellere Bearbeitung gewährleistet werden. Dafür musste das Verfahren umgestellt werden. Hierfür gibt es zwei Schritte:

  • Es werden mehr Anträge in der Geschäftsstelle des Fonds Sexueller Missbrauch (GStFSM) eigenständig entschieden.
  • Anträge, die ab dem 01.08.2018 neu eingehen, werden von der GStFSM zeitnah geprüft,

    • ob mittels der Angaben im Antrag direkt eine Entscheidung zu beantragten Leistungen getroffen werden kann,
    • ob die Clearingstelle einzubinden ist und / oder
    • ob ergänzende Angaben / Unterlagen zur Entscheidungsfindung notwendig sind

    Eine entsprechende Mitteilung erhalten Antragsstellende zügig nach Abschluss dieser Prüfung. Damit werden Wartezeiten vermieden.

Parallel hierzu werden alle bisher eingegangenen Anträge bearbeitet und entschieden. Im Interesse aller Antragsstellenden soll die Verfahrensumstellung dazu führen, dass in Zukunft Anträge mittels der vorgezogenen Beurteilung und Einschätzung deutlich schneller entschieden werden können und Hilfeleistungen so schneller gewährt werden können.

Für alle Anträge gilt: jeder Fall wird einzeln betrachtet, damit die passgenaue Hilfe erfolgen kann.

Kontakt

Wenn Sie

  • Fragen zum Thema sexueller Missbrauch haben,
  • allgemeine Auskünfte zur Antragstellung beim Ergänzenden Hilfesystem wünschen,
  • Informationen zu Beratungsangeboten benötigen oder
  • eine Rückmeldung zu Ihren Erfahrungen mit der Antragsstellung beim Ergänzenden Hilfesystem geben möchten,

wählen Sie bitte die kostenlose Telefonnummer 0800 400 10 50.

Die Beraterinnen und Berater von Hilfetelefon Sexueller Missbrauch  (www.beauftragter-missbrauch.de/hilfe/hilfetelefon) sind erfahrene Fachleute aus den Bereichen Psychologie und Pädagogik und verfügen über jahrelange Erfahrung in der Unterstützung von Menschen mit sexuellen Gewalterfahrungen.

  • 0800 400 10 50

Sprechzeiten

Montags: 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Dienstags: 15.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Mittwochs: 09.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Donnerstags: 15.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Freitags: 9:00 Uhr - 14:00 Uhr

 

Außerdem können Sie sich auch bei der Anlaufstelle für Betroffene von organisierter sexualisierter und ritueller Gewalt berta (www.nina-info.de/berta)  beraten lassen. Ihr Anruf ist auch hier kostenlos und anonym. Die Telefonnummer ist die 0800 305 07 50

 

Wenn Sie konkrete Fragen zu Ihrem Antrag haben, wählen Sie bitte die Telefonnummer 030 18555-1988.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle Fonds Sexueller Missbrauch beraten Sie gerne.

  • 030 18555-1988

Sprechzeiten

Di: 09.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Mi: 09.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Do: 09.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Jedoch nicht an Feiertagen und am 24. und 31. Dezember