Fonds Sexueller Missbrauch

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Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend übernimmt weiterhin seine Verantwortung gegenüber den Betroffenen sexuellen Missbrauchs im Kindes- und Jugendalter und wird den Fonds Sexueller Missbrauch dauerhaft verstetigen. Betroffene sexualisierter Gewalt im Kindes- und Jugendalter sollen weiterhin nicht nur niedrigschwellige und bedarfsgerechte, sondern auch zukünftig zeitnahe Hilfen erhalten.

Daher gilt für den Fonds Sexueller Missbrauch, dass Betroffene sexualisierter Gewalt im Kindes- oder Jugendalter im familiären Bereich weiterhin Anträge auf Hilfeleistungen aus dem Ergänzenden Hilfesystem an die Geschäftsstelle des Fonds Sexueller Missbrauch richten können.

Anträge, die den institutionellen Bereich des Ergänzenden Hilfesystems betreffen, konnten ursprünglich bis zum 31.08.2016 gestellt werden. Die beantragten Hilfeleistungen werden von den sich beteiligenden Institutionen und Ländern eigenständig bewilligt und bezahlt. Die GStFSM bietet lediglich die Organisationsstruktur für Anträge, die den institutionellen Bereich betreffen. Der Bund stellt auch über den 31.08.2016 die für den Fonds Sexueller Missbrauch im familiären Bereich geschaffenen Strukturen aus Verwaltung und Clearingstelle für die sich beteiligenden Institutionen und Länder zur Verfügung. Darüber hinaus stellt der Bund im Rahmen seiner Arbeitgeberverantwortung sicher, dass Betroffene, die in Institutionen des Bundes sexuellen Kindesmissbrauch erlebt haben, auch weiterhin An-träge an das EHS stellen können. Hier können Sie nachlesen, bei welchen Institutionen auch über den 31.08.2016 hinaus die Antragstellung möglich ist.

Sexueller Missbrauch

Viele Betroffene sexuellen Missbrauchs haben Anfang des Jahres 2010 ihr Schweigen gebrochen und berichteten über Erlebnisse sexualisierter Gewalt, die sie in ihrer Kindheit oder Jugend durch Väter und Mütter, Familienmitglieder, Trainer und Trainerinnen, Lehrkräfte, Priester sowie andere Personen, denen sie anvertraut waren und zu denen sie in einem Abhängigkeitsverhältnis standen, erleiden mussten.

Dem Mut dieser Betroffenen ist es zu verdanken, dass die Tabuisierung des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger nun endlich beendet wurde. mehr

Fonds Sexueller Missbrauch

Im Abschlussbericht des Runden Tisches „Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich“ (RT KM) wurde die Errichtung eines Ergänzenden Hilfesystems für Betroffene sexuellen Missbrauchs in allen Bereichen gefordert. Der Bund kam dieser Forderung in seinem Zuständigkeitsbereich nach und stellte für den familiären Bereich 50 Millionen EUR bereit. Daher gibt es seit dem 01. Mai 2013 den „Fonds Sexueller Missbrauch im familiären Bereich“. mehr

Kontakt

Wenn Sie

  • Fragen zum Thema sexueller Missbrauch haben,
  • allgemeine Auskünfte zur Antragstellung beim Ergänzenden Hilfesystem wünschen,
  • Informationen zu Beratungsangeboten benötigen oder
  • eine Rückmeldung zu Ihren Erfahrungen mit der Antragsstellung beim Ergänzenden Hilfesystem geben möchten,

wählen Sie bitte die kostenlose Telefonnummer 0800 400 10 50.

Die Beraterinnen und Berater von N.I.N.A. e.V. (www.nina-info.de) sind erfahrene Fachleute aus den Bereichen Psychologie und Pädagogik und verfügen über jahrelange Erfahrung in der Unterstützung von Menschen mit sexuellen Gewalterfahrungen.

  • 0800 400 10 50

Sprechzeiten

Montags: 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Dienstags: 15.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Mittwochs: 09.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Donnerstags: 15.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Freitags: 09.00 Uhr bis 14.00 Uhr

 

Wenn Sie konkrete Fragen zu Ihrem Antrag haben, wählen Sie bitte die Telefonnummer
030 18555-1988.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle Fonds Sexueller Missbrauch beraten Sie gerne.

  • 030 18555-1988

Sprechzeiten

Dienstags: 09:00 Uhr - 15:00 Uhr

Mittwochs: 09:00 Uhr - 15:00 Uhr

Donnerstags: 09:00 Uhr - 15:00 Uhr

Jedoch nicht an Feiertagen und am 24. und 31. Dezember

 

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