Quelle:  http://fonds-missbrauch.de/?97

Fonds Sexueller Missbrauch

Im Abschlussbericht des Runden Tisches „Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich“ (RT KM) wurde die Errichtung eines Ergänzenden Hilfesystems für Betroffene sexuellen Missbrauchs in allen Bereichen gefordert. Der Bund kam dieser Forderung in seinem Zuständigkeitsbereich nach und stellte für den familiären Bereich 50 Mio. Euro bereit. Daher gibt es seit dem 01. Mai 2013 den „Fonds Sexueller Missbrauch im familiären Bereich“.

Das Land Mecklenburg-Vorpommern, der Freistaat Bayern sowie das Land Hessen beteiligen sich jeweils mit 1,03 Mio. Euro, 7,61 Mio. Euro und 3,65 Mio. Euro am Fonds Sexueller Missbrauch im familiären Bereich.

Auch im institutionellen Bereich kommt der Bund dadurch seiner Verantwortung nach, dass er mit den Institutionen über deren Beteiligung am Ergänzenden Hilfesystem verhandelt. Der Bund stellt zu diesem Zweck den am Ergänzenden Hilfesystem beteiligten Institutionen Organisationsstrukturen wie die Geschäftsstelle und die Clearingstelle zur Verfügung.

Durch die Errichtung des Fonds Sexueller Missbrauch im familiären Bereich und die bisherigen erfolgreich abgeschlossenen Verhandlungen im Ergänzenden Hilfesystem im institutionellen Bereich können derzeit Anträge von Betroffenen bearbeitet werden, die Missbrauch in folgenden Bereichen erlitten haben:

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