Fonds Sexueller Missbrauch

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Fonds Sexueller Missbrauch

Im Abschlussbericht des Runden Tisches „Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich“ (RT KM) wurde die Errichtung eines Ergänzenden Hilfesystems für Betroffene sexuellen Missbrauchs in allen Bereichen gefordert. Der Bund kam dieser Forderung in seinem Zuständigkeitsbereich nach und stellte für den familiären Bereich 50 Mio. Euro bereit. Daher gibt es seit dem 01. Mai 2013 den „Fonds Sexueller Missbrauch im familiären Bereich“.

Das Land Mecklenburg-Vorpommern und der Freistaat Bayern beteiligen sich jeweils mit 1,03 Mio. Euro und 7,61 Mio. Euro am Fonds Sexueller Missbrauch im familiären Bereich.

Auch im institutionellen Bereich kommt der Bund dadurch seiner Verantwortung nach, dass er mit den Institutionen über deren Beteiligung am Ergänzenden Hilfesystem verhandelt. Der Bund stellt zu diesem Zweck den am Ergänzenden Hilfesystem beteiligten Institutionen Organisationsstrukturen wie die Geschäftsstelle und die Entscheidungsgremien der Clearingstelle zur Verfügung.

Damit allen Betroffenen Hilfsmöglichkeiten eröffnet werden können, entschloss sich der Bund bereits bei der Errichtung des Fonds Sexueller Missbrauch im familiären Bereich, ein einheitliches Antragsformular für alle vom RK TM einbezogenen Bereiche von Missbrauchsbetroffenheit zur Verfügung zu stellen. Dies betrifft neben Betroffene im familiären Bereich insbesondere auch Betroffene von sexuellem Missbrauch in Institutionen und durch Fremdtäter. Anträge auf Hilfeleistungen aus dem Ergänzenden Hilfesystem müssen somit nicht an unterschiedlichen Stellen eingereicht werden. Die Geschäftsstelle des „Fonds Sexueller Missbrauch im familiären Bereich“ übernimmt die Entgegennahme sämtlicher Anträge.

Durch die Errichtung des Fonds Sexueller Missbrauch im familiären Bereich und die bisherigen erfolgreich abgeschlossenen Verhandlungen im Ergänzenden Hilfesystem im institutionellen Bereich können derzeit Anträge von Betroffenen bearbeitet werden, die Missbrauch in folgenden Bereichen erlitten haben:

     

  • Familiärer Bereich
  • Familiärer Bereich und durch Fremdtäter
  • Familiärer Bereich und institutioneller Bereich
  • Institutioneller Bereich mit Vereinbarung
  •  

Flyer

Flyer "Fonds Sexueller Missbrauch"

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Flyer

 

Kontakt

Auskünfte zu den Regelungen des Fonds und zum Ergänzenden Hilfesystem sowie Informationen zu Beratungsangeboten erhalten Sie unter folgender kostenloser anonymisierter* Telefonnummer oder über das Kontaktformular:

0800 400 10 50

* Ihre Telefonnummer wird nicht übermittelt.

Sprechzeiten

Mo: 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Di: 15.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Mi: 09.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Do: 15.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Fr: 09.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Jedoch nicht an Feiertagen und am 24. und 31. Dezember

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