Quelle:  http://fonds-missbrauch.de/?25
03.07.2015

Weitere Bundesländer übernehmen Verantwortung

Im April ist die Freie Hansestadt Hamburg als erstes Bundesland dem Ergänzenden Hilfesystem für Betroffene sexuellen Missbrauchs im institutionellen Bereich (EHS) im Rahmen ihrer Verantwortung als Arbeitgeber beigetreten. Diesem gutem Beispiel folgten nun auch der Freistaat Sachsen und das Land Schleswig-Holstein und schlossen Vereinbarungen mit dem Bundesfamilienministerium zur Beteiligung am Ergänzenden Hilfesystem für Betroffene sexuellen Missbrauchs im institutionellen Bereich (EHS). Die ersten sich am EHS beteiligenden Länder setzen somit ein wichtiges positives Signal. Der Bund stellt hierzu die von ihm für den „Fonds Sexueller Missbrauch“ geschaffenen Organisationstrukturen zur Verfügung.

Seit dem 01. Mai 2013 können Betroffene, die als Kinder oder Jugendliche sexuell missbraucht wurden, also zum Tatzeitpunkt minderjährig waren, Anträge auf Sachleistungen an das Ergänzende Hilfesystem stellen. Institutionelle Anträge können jedoch nur bearbeitet werden, soweit sich die Institutionen am Ergänzenden Hilfesystem beteiligen.

© Fonds Sexueller Missbrauch