Fonds Sexueller Missbrauch

Navigation

28.04.2017

Bremen beteiligt sich am Ergänzenden Hilfesystem im institutionellen Bereich

Die Freie Hansestadt Bremen beteiligt sich fortan am Ergänzenden Hilfesystem (EHS) für Betroffene sexuellen Missbrauchs im staatlichen Bereich und übernimmt damit Verantwortung als Arbeitgeber. Anträge können bis zum 31.12.2017 an die Geschäftsstelle des Fonds Sexueller Missbrauch gerichtet werden.

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig: "Das Ergänzende Hilfesystem leistet seit fast vier Jahren einen wichtigen Beitrag zur Anerkennung und Aufarbeitung des Leids Betroffener sexueller Gewalt. Ich freue mich daher sehr, dass die Freie Hansestadt Bremen die Vereinbarung zur Beteiligung am EHS unterzeichnet hat und möchte alle Betroffenen ermutigen, sich zu melden."

Das EHS besteht zum einen aus dem im Mai 2013 errichteten und beim Bund angesiedelten "Fonds Sexueller Missbrauch im familiären Bereich" (FSM) und zum anderen aus dem Hilfesystem im institutionellen Bereich, an dem sich Länder und Institutionen per Vereinbarung beteiligen. Der Bund stellt zur Bearbeitung der Anträge im institutionellen Bereich die für den FSM geschaffenen Organisationsstrukturen zur Verfügung.

Mit den Ergänzenden Hilfeleistungen werden Menschen unterstützt, die als Kinder oder Jugendliche sexuellen Missbrauch erlitten haben und noch heute unter den Folgewirkungen leiden. Betroffene können über die Geschäftsstelle des FSM die Übernahme von Sachleistungen bis zu 10.000 Euro beantragen, sofern diese nicht durch die gesetzlichen Leistungsträger finanziert werden. Die Frist zur Entgegennahme von Anträgen für den institutionellen Bereich des EHS endete ursprünglich am 31. August 2016. Die Entscheidung des Bundes zur Weiterführung des FSM für Opfer sexueller Gewalt im familiären Bereich hat auch viele institutionelle Vereinbarungspartner bestärkt, das Hilfesystem fortzuführen. Betroffenen soll auch weiterhin der Zugang zu dringend benötigten Hilfeleistungen ermöglicht werden.

Kontakt

Wenn Sie Fragen zum Thema sexueller Missbrauch haben, allgemeine Auskünfte zur Antragstellung beim Ergänzenden Hilfesystem wünschen oder Informationen zu Beratungsangeboten und Hilfe bei der Suche nach einer geeigneten Psychotherapeutin bzw. einem geeigneten Psychotherapeuten benötigen, wählen Sie bitte die kostenlose Telefonnummer
0800 400 10 50.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von N.I.N.A. e.V. - Nationale Infoline, Netzwerk und Anlaufstelle zu sexueller Gewalt an Mädchen und Jungen - sind erfahrene Fachleute aus den Bereichen Psychologie und Sozialpädagogik.

  • 0800 400 10 50

Sprechzeiten

Mo: 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Di: 15.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Mi: 09.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Do: 15.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Fr: 09.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Jedoch nicht an Feiertagen und am 24. und 31. Dezember

 

Wenn Sie konkrete Fragen zu Ihrem Antrag haben, wählen Sie bitte die Telefonnummer 030 18555-1988.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle Fonds Sexueller Missbrauch beraten Sie gerne.

  • 030 18555-1988

Sprechzeiten

Di: 09.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Mi: 09.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Do: 09.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Jedoch nicht an Feiertagen und am 24. und 31. Dezember